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  • AutorenbildHelge Roland Schmidt

Verlernt?



Verlernt?

Als ich letztes Jahr nach längerer Pause auf den Skier stand, hatte ich das Gefühl nichts verlernt zu haben. Es ging noch genauso gut wie früher. Wenn ich im Sommer in den Baggersee steige, stelle ich auch fest, dass ich das Schwimmen nicht verlernt habe.


Aber wie sieht es geistlich aus?

„Du sollst dir Quasten machen an den Zipfeln deines Mantels“ schreibt uns Mose, „damit ihr euch nicht von eures Herzens Dünken noch von euren Augen umtreiben lasset und abgöttisch werdet.“ 4. Mose 15:38

Ja, meine Augen und mein Herz können mich oftmals täuschen. Dennoch muss ich auf sie hören, denn ohne zuverlässige innere und äußere Eindrücke kann ich keine klare Entscheidung treffen. Wie soll ich denn diese Quadratur des Kreises schaffen?


Da das geistliche Gesetz nicht dem natürlichen entspricht, ja sogar ihm entgegengesetzt ist, erfahren wir in geistlicher Hinsicht ein sehr beschleunigtes Vergessen und Verlernen.

Wir verlernen zwar nicht ein kurzes Stoßgebet zu sprechen und verlieren auch nicht gleich den Glauben, im Sinne von „Für-Wahr-Halten“.

Aber können wir uns aus dem Glauben ernähren?

Können wir uns im Gebet "auferbauen", wie einst David („David aber stärkte sich in Gott“ 1. Sam. 30:6)?

Können wir aus dem Glauben leben, indem wir Glauben und Werke miteinander verbinden?

Haben wir genug Licht um innere Eindrücke wahrzunehmen und zu prüfen?

Können wir Anfechtungen rechtzeitig erkennen, weil sie dem empfangenen Licht entgegenstehen?


Was ich an Jesus als Mensch bewundere ist dass er dem empfangenen Licht gegenüber absolut treu war und blieb.

Das alles berücksichtige ich jetzt und bin daher nicht mehr so ungehalten mit meiner Vergesslichkeit – denn da steckt mehr dahinter.




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